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  • AutorenbildDon Roberto´s Finca Paraíso

Fuerteventura: vom spanischen Schrecken zum Urlaubsparadies

Aktualisiert: 7. Sept. 2022

Fuerteventura, was war eigentlich vor dem Tourismus auf der Insel?


Fuerteventura´s Beliebtheit lässt die Frage aufkommen, warum fahren so viele Urlauber auf eine Insel wo der Staub ständig in der Luft liegt und grüne Flächen es nur dort gibt, wo Menschen sie angelegt haben. Die Antwort ist schnell gegeben: Fuerteventura ist die zweit größte Insel der Kanaren ist dennoch nur dünn besiedelt und die Landschaft wird von mehreren Naturschutzgebieten in ihrem Ursprung geschützt. Diese Orte sind selten geworden auf unserem Planeten. Zudem, wenn man sich mal die Geschichte dieser Insel anschaut, ist es erstaunlich welch positive Energie und Leichtigkeit die Insel umgibt.


Fuerteventuras Entstehung:


Vor mehr als 10 Mio. Jahren hebten sich die Kanaren nach einer vulkanischen Aktivität aus dem Meer. Noch heute ist es unklar, wann genau die ersten Siedler Fuerteventura entdeckt haben. Ca. vor 3.000 v. Chr. begaben sich die ersten afrikanischen Guanchen (Ureinwohner Nordafrikas) auf die Reise, um die Meeresenge zwischen dem Kontinent und Fuerteventura zu erkunden. Sie blieben auf Fuerteventura und betrieben erfolgreiche Landwirtschaft im Inneren der Insel. Demzufolge sind die alten Ortschaften auch im Inneren der Insel zu finden. Man kann somit nur vermuten, dass Fuerteventura eine grüne Oase war, denn die Insel galt als Kornkammer der Kanaren und war ein wichtiger Wirtschaftszweig für Ziegenfleisch und dem Anbau von Hülsenfrüchten. Auf Fuerteventura gab es zwei Königreiche, dass Königreich „Maxorata“ im Norden und das Königreich „Jandin“ im Süden. Die Guanchen lebten zu dieser Zeit mehr oder weniger in Frieden auf der Insel.


Doch wie kam der spanische Einfluss auf die Kanaren, denn faktisch liegt Fuerteventura nur 100 km von der afrikanischen Küste entfernt, wohin Teneriffa rund 721 Seemeilen (1.335km) fernab von dem spanischen Festland liegt. Im 15. Jahrhundert wurden die Kanaren durch Jean de Bethcourt (normannischer Adliger) entdeckt und er änderte die Machtverhältnisse, sodass die Kanaren von der spanischen Krone erobert wurden. Noch heute ist Jean de Bethcourt allgegenwärtig, da die alte Inselhauptstadt Betancuria nach ihm benannt wurde. Die Existenz der Guanchen gehörte nun der Vergangenheit an. Viel hinterließen die Guanchen nicht, einige Traditionen und Inselschriften sind den Majoreros (den Ureinwohner Fuerteventuras) zugeschrieben worden.


Die nächsten Jahre waren von Ausbeutung, Piraterie, Sklaverei und Armut gekennzeichnet. Erst gegen Ende des 18. Jahrhundert entspannte sich die Lage Fuerteventuras und die Einwohneranzahl stieg auf 3.000 wieder an. Der wirtschaftliche Aufschwung erreichte Fuerteventura mit dem Anbau von Sodapflanzen, gebrannten Kalk und Viehzucht. Die Insel blieb bis ins 19. Jahrhundert im Privatbesitzt der spanischen Krone, danach wurde sie erst in die spanische Provinz der Kanaren eingegliedert und wurde dann bis heute zur Freihandelszone ernannt.

Im 19. Jahrhundert wurde die Stadt Antigua zur Hauptstadt erklärt, dies ändert sich aber schnell und Puerto de Cabras wurde die Hauptstadt der Insel. Erst 1956 wurde der Name Puerto de Cabras zu dem heutigen Puerto del Rosario geändert.


Fuerteventura war bis dato also alles andere als ein Urlaubsparadies, doch dies änderte sich mit dem Besuch der ersten Touristen Ende der 60. Jahre. Mit Beginn der 70 Jahre wuchs stetig die Anzahl der Touristen und die Einwohner auf der Insel hatten eine neue Einnahmequelle entdeckt. Mit den Touristen wurden die Küstenstreifen belebt und das Zentrum der Insel verlagerte sich vom Inneren der Insel an die Küsten.


Und ja, heute ist Fuerteventura bekannt für ein Urlauber am Meer, aber dennoch, die Insel gibt den Bewohnern und den Urlaubern zu keiner Zeit das Gefühl überfüllt zu sein oder in Hotelketten zu ersticken. Vielleicht ist das, dass Besondere an Fuerteventura. Finden Sie es selbst raus bei einem Aufenthalt in der Finca „La Estrella“.




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